Mein Tag Donnerstag Kompakt
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- Ein Denkmal der Unverwüstlichkeit: Stahl im Industriemuseum in Brandenburg an der Havel. (mr172 | flickr | cc by-nc-sa 2.0)
Stahlhart
Was einst Krupp war, symbolisieren heute Namen wie ArcelorMittal, POSCO oder Tata. Stahl wird heute nicht mehr vorrangig in Deutschland geschmiedet, sondern in China, Japan oder in den USA. In Deutschland sind wenige Unternehmen übrig geblieben. Sie konzentrieren sich auf hochwertige Produkte, das Massengeschäft machen andere. Zu schaffen macht der Branche die schwache Auslastung. Welche Aussichten hat der Stahlstandort Deutschland? Wirtschaftsjournalist Andreas Kolbe hat recherchiert.
Die Xenon-Lücke
Eigentlich müsste es hier auf der Erde sein. Das wäre auch gut, denn die Industrie kann es gut gebrauchen. Zum Beispiel in Autoscheinwerfern. Aber, die Suche nach dem Edelgas Xenon gestaltet sich schwierig. Und da sich auf der Erdoberfläche kaum Xenon finden läßt, hofft die Menscheit, das Edelgas tief unten in der Erde zu finden. In aufwändigen Experimenten hat die Universität Bayreuth getestet, ob ein Gestein aus der Tiefe das Xenon aufnehmen kann. Das Ergebnis: Nein! Damit ist nun auch der letzte denkbare Aufenthaltsort des seltenen Gases ausgeschlossen. Inga Pflug ist der Suche nach dem Xenon auf den Grund gegangen.
Anonyme Insolvenzler
Die "Anonymen Insolvenzler" sind ein deutschlandweites Netzwerk von gescheiterten Unternehmern und Privatpersonen, die Insolvenz anmelden mussten. Sie treffen sich regelmäßig in verschiedenen Großstädten, um für einen offeneren Umgang mit dem Thema "Scheitern" einzutreten, d.h. den Absturz nicht schamhaft unter den Teppich zu kehren, sondern gemeinsam zu schauen, ob darin nicht auch die Kraft für einen Neuanfang liegen könnte. Aber funktioniert das? Antworten von Karin Lamsfuß.