Mein Tag Freitag Kompakt
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- Prostitution hat viele Facetten. (Mr. Theklan | Flickr | CC BY-SA 2.0)
Über Prostituierte und ihre Arbeitsbedingungen | Die Hure Babylon | Eine Acta-Abstimmung und Dosensammeln
Tagesthema Prostitution: Arbeitsbedingungen
Sam und Roxy arbeiten im "Pascha" in Köln, Europas größtem Bordell. Für sie ist Prostitution ein Job wie jeder andere, haben sie Gisela Hartmann erzählt. Die berichtet darüber, wie sich die Bedingungen für Sexarbeiterinnen in den vergangenen Jahren in Deutschland verbessert haben: Eine angemeldete Prostituierte ist selbstständig, zahlt Steuern und ist sozialversichert.
Tagesthema Prostitution: die Hure Babylon und ihre Geschichte
Sie ist sozusagen die Mutter aller Sexarbeiterinnen: die Hure Babylon. Sie verkörpert alles Sündige und Lasterhafte, seit sie im Neuen Testament erwähnt wurde - und zwar immer unterschiedliche Dinge, je nachdem wer ihr Sinnbild interpretiert. Timo Grampes berichtet, wofür die Hure Babylon schon alles gestanden hat.
Eine erste EU-Abstimmung über Acta
Das weltweite Handelsabkommen Acta soll Produktpiraterie einschränken und ist ziemlich umstritten. Denn damit sollen Internetprovider berechtigt und verpflichtet werden, Urheberrechtsverletzungen ihrer Kunden zu überprüfen. Anfang Juli entscheidet das EU-Parlament über Acta - aber schon gestern haben drei Ausschüsse abgestimmt und zwar dagegen, wie Sebastian Sonntag in der Webschau berichtet. Anscheinend steht nicht nur in der Netzgemeinde die Stimmung auf Protest.
Pfandsammler als Lebenskünstler
Eduard Lüning sucht seine Pfand-Beute nicht in Parks oder auf den Straßen sondern auf Festivals: Mit dieser Idee hat er es zu Deutschlands einzigem steuerpflichtigen Dosen- und Flaschensammler geschafft. Julia Möckl hat ihn einen Tag lang begleitet. Auf dem Ruhrpott Rodeo in Hünxe bei Oberhausen hat sie sich zeigen lassen, wie man an einem Wochenende bis zu 3000 Euro mit Pfand einnehmen kann.