Mein Tag Freitag Kompakt
Der passende Rasen zum Ball | Love – fifteen | Gepfiffene Klassik
Der passende Rasen zum Ball
Um den Rasen in Wimbledon zu pflegen, muss man studiert haben: "Turfculture“ ist ein Universitätsstudium. Eddie Seaward hat das hinter sich, er ist der oberste Rasenpfleger, der Head Groundsman, im englischen Tennis-Mekka. Autor Martin Herzog hat die Koryphäe getroffen und erzählt im Gespräch mit Dominik Schottner das Geheimnis der Tennisrasenpflege.
Love – fifteen
Es sind merkwürdige Rufe, die die Tennis-Schiedsrichter von ihren weißen Hochsitzen über den Platz rufen, wenn ein Spieler mal wieder einen Ball ins Aus oder ins Netz gedonnert hat: statt 1, 2, 3, zählen sie "Love – fifteen.“ Im Tennis ist man eben stolz auf die eigene Tradition. Auf welche Besonderheiten man sonst noch achten muss, hat Wimbledon-Schiedsrichter Sören Frimmel unserer Moderatorin Daniela Trepper erklärt.
Gepfiffene Klassik
Pfeifen kann doch eigentlich jeder: Einfach Mund nach vorne schieben, Lippen zusammen- und Luft durchpressen. Heraus kommt ein Ton. Für den Hausgebrauch mag es reichen. Aber es gibt auch in dieser Disziplin Meister ihres Fachs. Tamas Hacki ist so einer – er pfeift auf der Bühne Barockmusik oder Virtuosenstücke, die Nicolo Paganini eigentlich mal für die Violine geschrieben hatte. Sören Schrader hat sich von ihm etwas vorzwitschern lassen.