Mein Tag Montag kompakt
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- Mothers little helpers (Ian Hayhurst/flickr c by-nc-sa 2.0)
Krankenschwestern an die Schulen, das Geschäft mit gefälschten Medikamenten und Japan baut auf Seltene Erden
Krankenschwestern an die Schulen
Schulen, die eigens eine Pflegefachperson haben für die kleineren und größeren Gesundheitsprobleme ihrer Schüler, sind in Deutschland eine Ausnahme. Die Krankenschwester mit dem weißen Häubchen ist vielmehr ein Bild, was wir aus Klosterschulen kennen. Dabei wäre die Einstellung von Gesundheitsprofis an Schulen sinnvoll, wie Erfahrungen in skandinavischen Ländern zeigen. Denn Gesundheit und Schulerfolg stünden in engem Zusammenhang, sagt Pflegewissenschaftler Andreas Kocks. Zudem würden Schulschwestern hohes Vertrauen bei den Schülern genießen, weshalb sie auch Anlaufstelle für Probleme sein könnten, die über eine Schramme am Kopf hinausgehen.
Das Geschäft mit gefälschten Medikamenten
Gesundheitsgefährdend können dagegen gefälschte Medikamente sein, welche auf der ganzen Welt im Umlauf sind. Verlässliche Zahlen über den Fälschermarkt gebe es allerdings nicht, sagt der Chemiker Christian Wagner-Ahlfs.Ein Grund dafür sei, dass in Entwicklungsländern, wo die gefälschten Medikamente sehr verbreitet seien, der Markt kaum kontrolliert werde, weshalb auch keine Statistiken über den Handel mit gefälschten Arzneimitteln vorlägen. Im Kampf gegen gefälschte Medikamente empfiehlt er Preissenkungen und Arzneimittelkontrollen.
Japan baut auf Seltene Erden
Japan befindet sich derzeit im Seltene-Erden-Fieber. Wissenschaftler haben im Pazifik sogenannte Seltene Erden gefunden. Seltene Erden sind chemische Elemente, welche für die Produktion elektronischer Geräte benötigt werden. Die Vorkommen sind so groß, dass Japan für über 200 Jahre ausgesorgt hätte, erklärt Japan-Korrespondent Peter Kujath. Doch noch ist der Traum vom Geschäft mit den äußerst rentablen Rohstoffen Zukunftsmusik. Erst muss der Schatz aus 5600 Meter Tiefe gehoben werden.