Mobile World Congress Welthauptstadt des Mobilfunks
Gespräch mit Moritz Metz
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- In Barcelona findet seit 2006 der Mobile World Congress statt. (picture-alliance | dpa | Toni Albir)
Jedes Jahr trifft sich die Mobilfunkbranche in Barcelona und präsentiert ihre neusten Produkte. Dieses Jahr sind 1500 Aussteller vor Ort - und mindestens 60.000 Besucher.
Eine Publikumsmesse ist der Mobile World Congress nicht: Ab 700 Euro kostet der Eintritt, es gibt Premium-Tickets für 5000 Euro. Die Geschäftsleute reisen nach Barcelona, um ganz analoges Networking zu betreiben. Noch bis zum 1. März läuft der Mobile World Congress. DRadio-Wissen-Reporter Moritz Metz ist vor Ort und berichtet von den Neuheiten.
Neue, günstigere Smartphones
Dazu gehört etwa die neueste Generation von Smartphones, die schnell mehr als 500 Euro kosten können, doch auch im unteren Preissegment soll es die Handys bald geben. "Wir sehen weltweit einen großen Bedarf an Smartphones für unter 150 Euro", sagte Microsoft-Manager Achim Berg der Nachrichtenagentur dpa.
SMS-Nachfolger ohne Chancen
Als Reaktion auf Gratis-Messenger wie WhatsApp, Google Talk oder E-Mails hat die Mobilfunk-Industrie einen SMS-Nachfolger vorgestellt: Joyn. Zwar sei der Preis für Joyn-Nachrichten noch nicht klar, sagt Moritz Metz, da es aber offenbar einen geben werde, seien sich viele Besucher des Mobile World Congress schon einig: Der SMS-Nachfolger werde eine Totgeburt.