Mittwoch, 22. Mai 2013

Medien /

Mobilität Mitfahrzentrale 2.0  

Eine Reportage von Thomas Wagner

Ein Mann will als Anhalter mitgenommen werden, auf einem Pappschild hat er sein Ziel angegeben: Future - Zukunft.
Demnächst: Per Smartphone eine Mitfahrgelegenheit finden. (Vermin Inc/ Flickr/ cc-by-nc-sa)

Sie wollen spontan ins Nachbardorf, haben aber kein Auto? Ein Smartphone tut's auch. Das sagen jedenfalls die Macher von FLINC - einem Netzwerk, das spontane Mitfahrgelegenheiten ermöglichen soll.

Eine Mitfahrzentrale, die per Smartphone und Navigationsgerät funktioniert: das ist FLINC, ein virtuelles Netzwerk aus lauter potentiellen Fahrern und Mitfahrern.

Die Idee hinter FLINC

Mitglieder, die gerade mit dem Auto unterwegs sind, geben auf ihrem Navi an, wohin sie fahren. Wer eine Mitfahrgelegenheit sucht, tippt Standort und Wunschziel auf einer Smartphone-App ein. Eine von Darmstädter Studenten entwickelte Software bringt die beiden dann zusammen – und das Navi leitet den Fahrer automatisch zum Treffpunkt und danach weiter zum Ziel.

Spontan von A nach B

Die Macher von FLINC wollen ihren Kunden spontane Mitfahrgelegenheiten ermöglichen – vor allem auf kurzen Strecken. Finanzieren soll sich das Ganze über eine Gebühr, die sich alle Beteiligten teilen.

Bislang hat das Netzwerk allerdings noch nicht allzu viele Mitglieder, wie DRadio Wissen-Autor Thomas Wagner herausgefunden hat. Er hat die neue Mitfahrzentrale in Friedrichshafen getestet, wo sie nach einer längeren Testphase nun gestartet ist.



Weiterführende Informationen:

Wenn das Smartphone zur Mitfahrgelegenheit wird
(handelblatt.com, 18.10.2010)

Daumen raus - Version 2.0
(suedkurier.de, 25.09.2010)

Beifahrer gesucht - per App
(Spiegel Online, 24.09.2010)

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