Mittwoch, 19. Juni 2013

Kultur /

Musik Geigensaiten aus Spinnenseide  

Peter Kujath über einen japanischen Wissenschaftler, der mit seiner jüngsten Entdeckung für Aufregung unter Musikern sorgt.

Eine riesige Spinne in ihrem Netz
Die Netze der Nephila Maculata sind die widerstandsfähigsten aller Spinnenarten. (dinesh_valke | flickr | cc by-nc-sa 2.0)

Ein Professor im japanischen Nara und sein liebstes Haustier.

Der japanische Wissenschaftler Shigeyoshi Osaki hat Geigensaiten aus Spinnfäden hergestellt, die einen besseren Klang erzeugen und den Musikgenuss erhöhen. Man spricht bereits von einer Klangrevolution.

Osaki benutzt für jede Saite etwa 3.000 bis 5.000 einzelne Fäden von weiblichen Spinnen der Art Nephila maculata, wodurch eine feste, aber flexible Struktur entseht.



Mehr bei DRadio Wissen:

Materialwissenschaft - Elektronik am seidenen Faden
US-Forscher basteln Drähte aus Spinnenseide
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Biotechnologie - Spinnenseide vom Fließband
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