Nachhaltigkeit Die Hof-Community
Britta Mersch stellt eine Kooperative vor, bei der Landwirte und Verbraucher Hand in Hand arbeiten
-
- Solidarisches Füttern - ein Buntes Bentheimer Schwein auf dem Gemeinschaftshof Pente in Bramsche. (dpa | Friso Gentsch)
Der Bauernhof Pente in der Nähe von Osnabrück arbeitet in einer Kooperative - das Vorbild dafür kommt aus den USA. Ziel ist es, mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft zu schaffen.
Das Zauberwort heißt: CSA. Das Kürzel steht für "Community Supported Agriculture", also für eine Form der solidarischen Landwirtschaft. Ein Prinzip, nach dem auch der Hof Pente in Bramsche bei Osnabrück arbeitet. Die Lebensmittel, die der Hof herstellt, werden nicht mehr auf herkömmlichen Wegen verkauft. Sondern sie ernähren die Mitglieder der Kooperative, die den Hof finanziell tragen.
Keine Händler zwischen Erzeugern und Verbrauchern
Seit Mai 2011 wird das CSA-Konzept auf dem Hof Pente Schritt für Schritt umgesetzt. Zukünftig soll der Hof bis zu 300 Mitglieder der Kooperative ernähren. Das Geld dafür bekommen die Landwirte aus den Monatsbeiträgen der Mitglieder - das sind pro Person und Monat zwischen 80 und 120 Euro. Mit diesem Geld erwirtschaften die Landwirte Gemüse, Honig und Eier sowie Fleischprodukte und verschiedene Brotsorten.