Nahostkonflikt Vom Feind zum Freund
Robert B. Fishman über israelisch-iranische und palästinensisch-israelische Friedensbewegungen im Netz
-
- Palestine loves Israel. (Screenshot Facebook)
Jetzt ist Palästina dran: Nach der Facebook-Kampagne "Israel loves Iran" heißt es "Palestine loves Israel".
Der Grafikdesigner Ron Edry aus Tel Aviv hatte ursprünglich nur ein Bild auf Facebook gepostet. Es zeigt ihn und seine Tochter mit der Fahne Israels, darunter steht "Iranians we will never bomb your country. We love you." Ron Edry erhielt daraufhin viele Zuschriften - auch aus dem Iran. So entstand die Facebook-Seite "Israel loves Iran".
Liebe stößt auf Gegenliebe
Das Konzept dahinter beschreibt er mit den Worten: "Finde jemanden, der angeblich dein Feind sein soll. Wenn Du Israeli bist, einen Palästinenser, einen Iraki oder einen Iraner, mache ein Foto von euch beiden, stelle es ins Netz und zeige so der ganzen Welt, dass so eine Begegnung möglich ist."
Palästinenser und Israelis reden im Netz
Die Idee hat Nachahmer gefunden. Dazu gehört Joujou, eine Deutsch-Palästinenserin. Sie hat die Seite "Palestine loves Israel" gegründet. Damit möchte sie Menschen ins Gespräch bringen, die sich anderenfalls nie treffen würden.