Nahrungsmittelallergien Die Nuss im Schokopudding
Thomas Gith über neuen Methoden im Kampf gegen die tückische Erdnussallergie.
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- Kann Spuren von Nüssen enthalten. (llsimon53 | flickr.com | CC BY 2.0)
Die Erdnussallergie gehört zu den gefährlichsten aller Nahrungsmittelallergien. Schon kleinste Mengen können einen lebensbedrohlichen Schock auslösen. Eine Hyposensibilisierung war bislang schwierig. Jetzt testen Mediziner der Berliner Charité ein neues Verfahren.
Vor zehn Jahren spielte die Erdnussallergie kaum eine Rolle, heute ist jedes zweihundertste Kind betroffen. Die Allergie ist deshalb besonders tückisch, weil schon sehr kleine Mengen genügen, um allergische Reaktionen hervorzurufen. Die reichen von einer leichten Hautrötung bis zum anaphylaktischen Schock. Spuren von Erdnüssen können aber in ganz vielen Lebensmitteln enthalten sein.
Anders als bei anderen Allergien wie Heuschnupfen oder einer Insektengiftallergie können die Patienten nicht hyposensibilisiert werden. Dabei werden den Patienten kleinste Mengen des Allergens verabreicht und das Immunsystem gewöhnt sich daran. An der Berliner Charité wird jetzt ein neues Verfahren getestet. dabei stecken beinahe homöopathische Konzentrationen des Allergens in einem Schokopudding.