Nationalparks Wildnis-Ängste
Über das Für und Wider von geschützten Naturräumen
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- Der Wolf ist in Deutschland streng geschützt - immer wieder werden einzelne Tiere gesichtet. (picture alliance / dpa)
Viele lieben die Natur - und bekommen es doch mit der Angst zu zun, wenn sie kommen soll.
Der Nationalpark Bayerischer Wald war der erste Nationalpark Deutschlands. Er wurde 1970 gegründet - und damals gab es große Widerstände gegen das Schutzgebiet, vor allem in der Bevölkerung.
Die Argumente der Gegner von Nationalparks sind über Jahrzehnte fast identisch geblieben. Einige sind interessengeleitet und kommen etwa aus der Forstwirtschaft. Andere scheinen eher diffus und weit verbreitet.
Ringen um das Schutzgebiet
Eine fatale Situation, denn Deutschland steht international schlecht da. Bis 2020 sollen 2 Prozent der Landesfläche als Wildnis ausgewiesen werden - bisher sind es gerade mal 0,6 Prozent. Und wieder wird im Land um einen Nationalpark gerungen - diesmal um den Nationalpark Nordschwarzwald.
Widerstände und Ängste
Zu Gast in der Redaktionskonferenz ist Norbert Panek - einer der Väter des Nationalparks Kellerwald-Edersee, der in den 90er Jahren gegründet wurde. Über 15 Jahre dauerte das Hin und Her, bis das Buchenwaldgebiet in Nordhessen Nationalpark wurde. Im Buch "Urwald-Ängste" dokumentierte Panek den Streit. Außerdem zu Gast ist Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz. Woher die Widerstände gegen Nationalparks hierzulande kommen und wie man die Bevölkerung gewinnen kann, darum geht es in unserer Sendung.
Zu Gast: Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz und Norbert Panek, Nationalpark-Befürworter und Buchautor
Redaktion: Lars Westermann (Moderation), Susanne Sitzler (Online-Redaktion), Jana Sinram (Nachrichten)
Technik: Christian Wilke
Earobic: Die Lösung unseres Rätsels lautete "Keyboard".
Playlist:
- Thom Pace: Maybe
- Counting Crows: Big Yellow Taxi
- Eels: I Like Birds
- John Denver: Rocky Mountain High
- CCR: Green River
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