Mittwoch, 19. Juni 2013

Hörsaal /

Naturwissenschaften Die Grenzen der Physik  

David Gross spricht über die "Frontiers of Physics".

Eine Glühbirne leuchtet.
Wo liegen die Grenzen der Physik? (Chrissie Salz)

Der Physik-Nobelpreisträger David Gross spricht über Probleme sowie die noch ungeklärten Fragen der Physik und die Grenzen der Teilchenphysik.

Der amerikanische Teilchenphysiker David Gross wurde 1941 in Washington D.C. geboren. Seine Kindheit in einem Vorort beschreibt Gross selbst als insgesamt ziemlich unaufregend. Geprägt aber haben ihn die langen Gespräche am elterlichen Esstisch. Da wurde über Politik und soziale Gerechtigkeit diskutiert. Seine Mutter und sein Vater, so Gross, hätten ihre vier Kinder schon früh als intellektuell gleichberechtigt behandelt. So sei sein Selbstbewusstsein und seine Neugier für die unterschiedlichsten Ideen entstanden.

David Gross studierte Physik und Mathematik an der Universität in Jerusalem, promovierte später an der University of California in Berkeley und wurde Professor in Princeton.

Nobelpreis für Quarks-Forschung

1973 entdeckte er, zusammen mit seinem ersten Doktoranden Frank Wilczek, die "Asymptotische Freiheit". Die besagt: Je näher zwei Quarks beieinander sind, desto schwächer wird die starke Wechselwirkung zwischen ihnen. Das geht so weit, dass zwei Quarks, die extrem nahe beieinander sind, sich fast wie freie Teilchen verhalten.

Für diese Entdeckung erhielt Gross im Jahr 2004 zusammen mit Frank Wilczek und David Politzer den Nobelpreis für Physik.

David Gross hielt den englischen Vortrag "Frontiers of Physics“ am 30. Juni 2010 beim 60. Treffen der Nobelpreisträger in Lindau.

  (Logo: Meeting of Nobel Laureates Lindau)

Dieser Hörsaal ist eine Wiederholung vom 4.11.2010.



Weitere Informationen

Der Wissensblog über die Vorlesung von David Gross (08.07.2010)

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