NETZ.REPORTER XL Chancen für neuen Wirtschaftsjournalismus
Vera Linß diskutiert mit Informatik-Professorin Ina Schieferdecker, dem Finanzblogger Dirk Elsner, dem Journalisten Patrick Bernau und Christian Humborg von Transparency International
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- Wirtschaftsjournalismus auf dem Weg zu neuen Ufern. (Toban Black | Flickr | cc-by-nc-2.0)
Die Finanzkrise nimmt kein Ende. Aber der klassische Journalismus scheint das Thema nicht mehr vermitteln zu können. Kann das Netz mit seinen neuen Formaten helfen? Das Thema im Online Talk, Samstag, 2. Juni ab 11 Uhr.
Die Weisheit der Masse ist ein geflügeltes Wort im Internet, Wikipedia ihr glänzendes Beispiel: Tausende tragen das Wissen der Welt in unzähligen Sprachen zusammen.
Auch ein weiterer Begriff hat Konjunktur: Crowdcontrol. Politik und Verwaltung sehen sich zunehmend einem Kontrolldruck durch die Massen ausgesetzt. Der Sturz des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg ist der bekannteste Fall. Neben diesen namhaften Beispielen gibt es auch die vielen kleinen Schritte Richtung Transparenz. Die Regierungen der USA und Großbritanniens haben schon vor Jahren Internetportale eingerichtet, auf denen sie Verwaltungsdaten veröffentlichen. Diese Open-Data-Projekte fanden mittlerweile auch Nachahmer in Deutschland.
Transparenz in der Wirtschaft
Die Politik scheint sich auf dem Weg in die digitale Gegenwart zu befinden. Aber wie steht es eigentlich um Wirtschaft und Finanzmärkte? Welche Transparenz herrscht dort? Ist die maschinenlesbare Bilanz ein Standard? Kann der konventionelle Journalismus für die richtigen Einblicke sorgen? Oder braucht es neue Formen und Formate?
Diskussion im Online Talk
Vera Linß diskutiert mit:
Ina Schieferdecker - Leiterin des Berliner Open Data Projekts und Professorin für Informatik
Dirk Elsner - Finanzblogger von blicklog.com
Patrick Bernau Wirtschaftsjournalist von der FAZ
Christian Humborg Geschäftsführer von Transparency International