Dienstag, 21. Mai 2013

Netzreporter /

Netz und Demokratie Fortsetzung der Politik mit digitalen Mitteln  

von Jochen Thermann, Kooperative Berlin

Auf den Buttons ist stilisiert eine schwarze Fahne zu sehen
Die Piraten: Längst mehr als eine Spaßpartei. (Piratenpartei Deutschland | flickr | cc by 2.0)

Die Piratenpartei ist keine Modeerscheinung mehr und die Reaktionen der anderen zeigen die tiefe Nervosität.

Der Erfolg der Piratenpartei im Saarland deutet darauf hin, dass die digitalen, pluralen Kulturen des Internets einen gemeinsamen Nenner haben: Die etablierten Parteien sind nicht in der Lage dem technischen Wandel auf Augenhöhe zu begegnen.

Dementsprechend sind auch die Ideen, die im Umfeld von Open Source, Hackerethik und Piratenpartei entstehen, alles andere als nur ein politisches Teilgebiet namens Netzpolitik. Die Idee der sogenannten "liquid democracy" etwa setzt auf einer fundamentalen Ebene an: Sie betrifft das Betriebssystem der Gesellschaft, mit anderen Worten die Bestandteile der Verfassung.

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