Sonntag, 19. Mai 2013

Medien /

Netzkultur Frei heißt nicht kostenlos  

Interview mit Matthias Kirschner, Deutschland-Koordinator der FSFE.

Tux - das Maskottchen des freien Betriebssystems Linux.
Tux - das Maskottchen des freien Betriebssystems Linux. (Larry Ewing, Simon Budig, Anja Gerwinski)

Bei Open-Source Software muss man Entwicklermodell und Geschäftsmodell unterscheiden.

Freie Software ist für alle da. Jeder Computeruser darf sie benutzen, weiterschreiben und verbreiten. Doch verdient auch jemand daran? Wie kann man mit Freier Software Geld verdienen? Und sollte man es überhaupt?

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) betreibt Lobby-Arbeit für Freie Software. Auf der Homepage stellt das Bündnis aber klar: frei heißt nicht kostenlos.

Matthias Kirschner von der Free Software Foundation hat ein Geschäftmodell für Freie Software entwickelt. Ob und wie das Ganze funktioniert erklärt er im Interview mit DRadio Wissen.

Mehr bei DRadio Wissen:

Unfrei schadet (Beitrag, 27.7.2010)

Alternativen zu Microsoft und Co. (Beitrag, 30.4.2010)

OGG contra MP3 (Beitrag, 26.4.2010)

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Kommentare 2 - 1 von 2

  • 2. So einfach ist es denn doch nicht...

    Zweifellos lässt sich auch mit "Freier Software" Geld verdienen. Ganz so einfach scheint mir das aber dann doch nicht zu sein: Nach den üblichen Gesetzen von Angebot und Nachfrage pendelt sich der Preis einer Software, die von den Nachfragern kostenlos weiter verteilt werden kann, bei Null ein. Das ist solange kein Problem, wie die eigentlichen Erlöse durch Dienstleistungen um die kostenlose Software herum erzielt werden können. Dieses Geschäftsmodell wird aber immer dort scheitern, wo es sich um die Entwicklung von Software handelt, die keinen größeren Support erfordert (Spiele, Office-Programme, etc.). Abschließend noch eine Anmerkung: Trotz der etwas bemüht wirkenden Betonung von "GNU/Linux" statt "Linux" - Google's Android ist nun wirklich kein "GNU"-basiertes System. Auf die GNU-Mobiltelefone mit "HURD"-Kernel werden wir wohl noch ein wenig warten müssen;-).

    DrBolle 24.08.2010 23:07 Uhr

  • 1. Tolles Interview

    Und da sicher schon viele Leute Matthias gesagt haben, dass das Interview toll war und ich das nicht nur wiederholen will: Die Fragen waren auch toll gewählt und sehr positiv für die Freie Software Bewegung. Danke! PS: Diesmal war identi.ca schneller als mein PodCast client :)

    ArneBab 23.08.2010 17:54 Uhr

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