Sonntag, 26. Mai 2013

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Netzpolitik Mit Freeware gegen Razzien  

 Dmitri Medwedew
Auch unter Präsident Dmitri Medwedew ist die Meinungsfreiheit eingeschränkt. (AP)

Microsoft will seine Programme für russische Bürgerrechtler bald kostenlos anbieten. Die russischen Behörden sollen keinen Vorwand mehr bekommen, wegen Raubkopie-Vorwürfen gegen Bürgerrechtler vorzugehen und Computer zu beschlagnahmen.

Der Trick ist ebenso einfach wie effektiv. In den letzten Monaten beschlagnahmten russische Behörden immer wieder Computer unliebsamer Bürgerrechtler und Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs). Die Begründung: sie hätten Hinweise bekommen, die Betreffenden verwendeten nicht-lizensierte Software von Microsoft.

Der Konzern war daraufhin verdächtigt worden, er leiste diesen Durchsuchungen und Beschlagnahmungen Vorschub. Um aus den negativen Schlagzeilen herauszukommen hat Microsoft nun angekündigt, eine weltweite Lizenz für NGOs anzubieten.

DRadio Wissen spricht darüber mit Christina Nagel, sie ist ARD-Korrespondentin in Moskau.

 

Weitere Beiträge von DRadio Wissen:

Microsoft Handlanger der russischen Regierung? - Webschau vom 13.9. 2010

Microsoft schafft General-Softwarelizenz für NGOs - Webschau vom 14.9.2010

 

Weitere Informationen:

Russia Uses Microsoft to Suppress Dissent - Artikel New York Times (13.9.2010)

Staatsanwaltschaft gängelt Umweltgruppe - Artikel taz (31.1.2010)

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