Netzpolitik Online-Petition gegen Leistungsschutzrecht
Michael Gessat über die Petition gegen das geplante Leistungsschutzrecht
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- Wikipedia fürchtet bei Verlinkungen zu Zeitungsartikeln, zur Kasse gebeten zu werden. (Jens Büttner | dpa)
Es geht um ein ausgesprochenes Reizthema für die Netzgemeinde, doch die Petition kommt nicht in Gang.
Einige nicht ganz unbekannte Stimmen der deutschen Online-Szene machen deshalb noch einmal Dampf - allen voran Sascha Lobo. Sein Blogeintrag lautet: Warum man manchmal auch schlechtformulierte Petitionen mitzeichnen sollte.
Ziel: 50.000
Die aktuelle Petition gegen das geplante Leistungsschutzrecht hat Bruno Kramm eingereicht, er ist Musiker und Mitglied der Piratenpartei - und wie Sascha Lobo findet, ist diese Petition schlecht formuliert. Aktueller Stand: 13.351 Unterzeichner (05.10., 13:55 Uhr).
Multiplikatoren
Eine Vielzahl von Blogs und politischen Gruppen haben sich an den Aufruf angehängt - zum Beispiel Martin Weigert bei Netzwertig.com, Andre Meister bei Netzpolitik.org, Vera Bunse bei Carta.info, der Chaos Computer Club oder die „Digitale Linke“.
Ungeliebte E-Petition
Dass es bislang wenig Resonanz auf die Petition gibt, dürfte an den aktuellen Irritationen liegen, die die Piratenpartei ausstrahlt. Und auch gegen das Mittel der E-Petition selbst gibt es Gegenargumente - findet Thomas Stadler bei Internet-Law.