Neu im Netz Pinspiriert
Thomas Reintjes spricht in der Webschau über Pinterest-Kopien
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- Mancher Weg-Gigant hat sich Pinterest als Vorbild für neue Ideen genommen. (dpa | Julian Stratenschulte)
Was Erfolg hat, wird kopiert. Nun versuchen die Web-Giganten, den Erfolg von Pinterest zu kopieren.
Exakte Kopien von Pinterest, einer Mischung aus Sammelalbum, Wunschzettel und Fundgrube, gibt es nicht, das wäre den großen Spielern im Netz wohl zu plump. Google etwa hat sich aber von Pinterest inspirieren lassen: Bei der Tablet-App von Google+ stehen Fotos im Vordergrund, ähnlich gekachelt angeordnet wie bei Pinterest.
Ebay bedient sich auch bei Groupon
Auch Ebay hat in den vergangenen Tagen neue Funktionen und Designs veröffentlicht, die starke Anleihen an Pinterest zeigen. Außerdem hat sich Ebay von Groupon inspirieren lassen und bietet "Lifestyle Deals" Rabatte bei Gruppen-Shopping an. Neue, eigene hat Ebay aber auch, etwa Ebay Now: Neuwaren werden innerhalb einer Stunde geliefert, jedenfalls in San Francisco. Amazon und Walmart haben ähnliche Projekte am Laufen.
Übrigens hat Ebay auf seinem ursprünglichen Geschäftsbereich - dem Online-Flohmarkt - Konkurrenz bekommen: Stuffle.
Facebook: Will ich haben!
Facebook ist inzwischen längst nicht mehr so hip wie Pinterest, der Aktienkurs lag in dieser Woche erstmals unter 20 Dollar. Das Blog AllThingsD berichtet über eine neue Funktion: Es könnte bald einen neuen "Will ich haben"-Button geben, mit dem Nutzer sich ihren eigenen Wunschzettel basteln können. Und mit einem Link zum Shop gelangt der User direkt von seinem Facebook-Wunschzettel zum Unternehmen. Da hat Facebook Pinterest sogar etwas voraus: Das hat bisher keine Anbindung an Shops.