Niederlande Die Lockhuren von Amsterdam
Anorte Linsmayer über eine ungewöhliche Polizeiaktion
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- Gespielte Prostitution. (David Haberthür/ Flickr/ cc by-sa/2.0/deed.de)
Mit Schauspielerinnen stellt die Amsterdamer Polizei die Hotels auf die Probe.
Drei Schauspielerinnen quartieren sich für drei Tage in ein Hotel ein. Sie sprechen beim Einchecken mit osteuropäischen Akzent, hinterlassen Unterwäsche und mit Seife gefüllte Kondome im Zimmer und holen alle paar Stunden verschiedene Männer aus der Lobby ab. Mit dieser gespielten Aktion will die Polizei in Amsterdam feststellen, ob Hotels die Zeichen von illegaler Prostitution und Menschenhandel in ihren eigenen Häusern erkennen.
Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Hotels ist schwierig
Zwar ist Prostitution in den Niederlanden erlaubt - doch längst nicht alle Prostituierten arbeiten im legalen Bereich. Der Polizist Joost van Slobe sagt: "Uns ist das Thema so wichtig, dass wir nicht alleine die Täter verfolgen wollen, sondern wir wollen das Problem im größeren Rahmen angehen und das bedeutet auch, dass wir seit drei Jahren zusammen mit dem niederländischen Hotelverband die Mitarbeiter schulen, illegale Prostitution im Hotel zu erkennen. Die Aktion jetzt soll zeigen, ob das effektiv war."
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