Montag, 20. Mai 2013

Hörsaal /

Ökonomie Mythen der Krise  

Heiner Flassbecks Thesen zu den tatsächlichen Gründen der Eurokrise

Der Bauch eines offenen Sparschweins, aus dem Kleingeld herausfällt. (Quelle: http://www.flickr.com/photos/34328559@N03/3231483463)
Die letzten Groschen ins Sparschwein? Nein, meint Heiner Flassbeck. (Johanna Hardell | Flickr | cc-by)

Wir leben nicht über, sondern unter unseren Verhältnissen, sagt der Chef-Volkswirt der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung, Heiner Flassbeck. Sparen sei ein dumme Idee.

Der Spar-Mythos ist einer der zehn Mythen, die der überzeugte Keynesianer Heiner Flassbeck im Umgang mit der Eurokrise ausmacht. Auf Einladung des Berliner Einstein Forums stellte er am 14. Juni 2012 zentrale Thesen seines aktuellen Buches vor, in dem er sich nichts Geringeres vorgenommen hat, als mit Fehleinschätzungen und falschen Behauptungen zur Krise aufzuräumen.

Heiner Flassbeck ist seit 2003 Chefökonom der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung, kurz UNCTAD. Unter anderem hat er zuvor von 1990 bis 1998 die Abteilung Konjunktur des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung geleitet und war von 1998 bis 1999 für kurze Zeit Finanzstaatsekretär unter Oskar Lafontaine, mit dessen Rückzug dann auch Flassbeck abtreten musste.



Mehr bei DRadio Wissen:

Wirtschaftswissenschaft: Joseph Stiglitz fordert eine neue Ökonomie
Ein englischsprachiger Vortrag des Wirtschaftsnobelpreisträgers
(Hörsaal vom 01.05.2012)

Volkswirtschaft: Currency Wars, Euro-Mania and the Price of Gold
Vortrag des kanadischen Volkswirts und Nobelpreisträgers Robert Mundell
(Hörsaal vom 12.01.2012)

Währungsunion - Der Überlebenskampf des Euro
Gespräch mit Andreas Kolbe aus der DLF-Wirtschaftsredaktion
(Agenda vom 30.12.2011)

Europa - Föderalismus unter Druck
Gespräche mit Arthur Benz (Politikwissenschaftler), Volker Finthammer (EU-Korrespondent in Brüssel) und Jonathan Rodden (Stanford-University)
(Tagesthema vom 09.12.2011)

Mehr zum Thema:

Wege aus der Euro-Krise
(Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung)

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