Ölkatastrophen 9500 Liter Öl pro Minute
Ein Beitrag von Lucian Haas
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- Zu Zeiten der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko sollten solche Barrieren die Ausbreitung des Ölteppichs verhindern. (AP)
Die US-amerikanische X-Prize-Stiftung hat einen Sieger gekürt im Wettbewerb zur Entwicklung besserer Öl-Sammeltechniken. Ausgezeichnet wurden eine Firma aus dem US-Bundesstaat Illinois sowie ein norwegisches Team.
Als im vergangenen Jahr die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ihren Lauf nahm, zeigte sich einmal mehr: Es mangelt an Technik, um größere schwimmende Ölteppiche wieder aus dem Wasser zu ziehen.
Wettbewerb soll Forscher anspornen
Um auf diesem Feld Innovationen anzustoßen, rief die US-amerikanische X-Prize-Stiftung damals den Wettbewerb Oil Cleanup X-Challenge aus. Eine Million US-Dollar sollte derjenige erhalten, der es schafft, mit neuen Verfahren die heute übliche Öl-Sammeltechnik deutlich zu verbessern.
Skimmer nehmen schwimmende Ölteppiche auf
2500 Gallonen pro Minute. Das war die ehrgeizige Zielmarke, die es beim Oil Cleanup X-Challenge zu überbieten galt. 2500 Gallonen, umgerechnet knapp 9500 Liter - das bedeutete rund zweieinhalbmal mehr Öl aus dem Wasser zu ziehen, als es die derzeit besten auf dem Markt befindlichen Skimmer schaffen. Skimmer sind Geräte, die schwimmende Ölteppiche aufnehmen können.
Mehr als 350 Bewerber meldeten sich zu dem Wettbewerb. Zehn Teams wurden zugelassen. Zwei haben gewonnen.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich in der Sendung Forschung Aktuell des Deutschlandfunks ausgestrahlt. Hier finden Sie das vollständige Manuskript.