Oldtimer Die alten Schätzchen röhren am besten
Julia Batist hat sich mit Egbert Beuren den Oldtimer-Sound angehört.
In einem Kölner Hinterhof schraubt Egbert Beuren an seinen Oldtimern. 250 Autos aus allen erdenklichen Epochen hält er in Schuss, denn er vermietet sie für Film- und Fernseh-Produktionen. Früher hat man die Autos noch an ihrem Motorgeräusch erkannt, sagt er.
Gewerkelt wird in einer Werkstatt, die als Filmkulisse taugen würde. Das Gebäude ist von 1900 und die alte Halle wurde seit 1940 nicht mehr restauriert. Hier ist die Zeit stehen geblieben. Außer Autos lagert Egbert Beuren hier auch alte Mofas, Straßenschilder und Requisiten von der 50er-Jahre Ladentheke über eine alte Kaffeemaschine bis hin zur Jukebox. Jedes Utensil und jedes Auto erzählt eine ganz eigene Geschichte - und einige davon gibt der Oldie-Fan zum Besten.
Egbert Beuren. (Richard Gabriel)Der Ton macht die Musik
Einen wahren Oldtimer erkennt man sofort am Sound, darauf schwört Egbert Beuren. Früher kam ein VW-Käfer um die Ecke und das hörte man schon aus der Ferne. Heute klingen die Autos austauschbar, sagt er. Wir stellen den Profi auf die Probe: Erkennt er seine Schätzchen wirklich am Motorengeräusch?