Olympia 2012 Mit Pfeil und Bogen
Anita Horn hat Bogenschießen ausprobiert.
Der bekannteste Bogenschütze der Welt konnte nie eine Olympiamedaille gewinnen: Robin Hood. Ihm bot sich einfach nicht die Gelegenheit, denn Bogenschießen ist erst seit 1972 eine olympische Disziplin.
Bei den Olympischen Spielen in London, mussten die Teams der Bogenschützen gleich zu Beginn ran: Am 28.07. holten die italienischen Männer Gold im Teamschießen. Silber ging an die USA, Bronze an Südkorea. Aus diesen beiden Ländern kommen übrigens die besten Bogenschützen der Welt. Nur zwei deutsche Athleten nehmen am Bogenschießen-Turnier in London teil.
Schuss um Schuss
Das Handwerkszeug der Bogenschützen. (Anita Horn)
Stand, Arme, Nase, Schuss (Anita Horn)
Kölner Klub für Bogensport (Anita Horn)
In den Einzelwettbewerben haben die Athleten zweimal je 36 Schuss. Je näher sie die Mitte des Zielfeldes treffen, umso mehr Punkte bekommen sie. Geht der Schuss in die Mitte, gibt es zehn Punkte.
Das Mittelalter lässt grüßen
Die Herausforderungen des Sports hat DRadio-Wissen-Reporterin Anita Horn am eigenen Leib erprobt: Eine Schusstechnik, die noch aus dem Mittelalter stammt und Körperspannung. Das besondere am Bogenschießen: Man kann damit auch im fortgeschrittenen Alter beginnen und noch sehr gut werden. Der Sport birgt aber auch ein paar Tücken. So hat Anita Horn ihren Haltearm zu stark angespannt und sich einen blauen Fleck zugezogen. Ihr Fazit: mentale Stärke und Technik, darauf kommt es an.