Olympia 2012 Mit Tempo 80 in die Kurve
Ein Selbstversuch von Anita Horn
Ungebremst in die Kurve mit bis zu 80 km/h, keine Bremse, nur ein Gang – das ist die olympische Disziplin Bahnradrennen. Das aerodynamische Rennrad erlaubt Höchstleistung und spektakuläre Rennen auf zwei Rädern.
Helm auf, Trikot an, rauf aufs Rad. Rennradfahren bedeutet Tempo, Taktik und Ausdauer. Ob im Keirin, Sprint oder bei der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung - in zehn Disziplinen fahren die Athleten im Windschatten um die Wette. Beim Bahnradrennen treten die Profis auf 250-Meter-Bahnen mit einer Steigung von 43 Grad in die Pedale - und das mit nur einem Gang.
Eine Trainingsstunde beim Radsportbeauftragten
DRadio-Wissen-Reporterin Anita Horn im Gespräch mit Werner Schleicher vom Sportamt Köln. (Anita Horn)DRadio-Wissen-Reporterin Anita Horn hat auf der olympischen Albert-Richter-Bahn in Köln eine private Trainingsstunde vom Radsportbeauftragten Werner Schleicher bekommen. "Um im Leistungssport was zu erreichen, muss man schon viermal die Woche trainieren“, schätzt er. Anita Horn versucht es erst mal mit ein paar Proberunden.
Tempo und Taktik
Im Wettkampf geht es vor allem um Tempo und Taktik: Für den Sportler zählt jeder Windschatten, damit kann er bis zu 40 Prozent Energie sparen.
Olympisches Radrennen - ein Selbstversuch (ahornzeit | Youtube)