Donnerstag, 20. Juni 2013

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Olympia 2012 Olympia im Social Web  

Webschau mit Andreas Noll

Die olympische Fackel, dahinter ein Londoner Bus mit den olympischen Ringen und der Aufschrift "London 2012".
Die Olympischen Spiele sind ein mediales Großereignis. (dpa | picture alliance | Marius Becker)

Die Olympischen Spiele in London finden auch in den sozialen Medien statt - Sportler und Veranstalter twittern und posten, was das Zeug hält.

Erstmals in der Geschichte der Olympischen Spiele sind Twitter, Facebook und andere soziale Medien voll dabei. Seit Peking 2008 ist die Anzahl der Facebook-Nutzer von 100 auf 900 Millionen angestiegen. Auf Twitter wollen mittlerweile 140 Millionen User nicht mehr verzichten.

#WirfuerD

Bleibt die Frage wie sich User in dieser Informationsflut zurechtfinden sollen. Weil die sozialen Netzwerke mittlerweile eine große Bedeutung haben, ist das Thema "Wegweiser" für den Internetdschungel von den Verantwortlichen erkannt worden. So hat der Deutsche Olympische Sportbund schon vor den Spielen das Hashtag #WirfuerD auf Twitter beworben. Und dieses Hashtag wird angenommen.

Twitterausfall: Ursache Olympia

Dort erfährt man zum Beispiel, dass Social-Media-Dienste auch vor dem Start große Probleme haben. Der deutsche Weitspringer Christian Reif spekulierte schon, dass der großflächige Twitter-Ausfall am Donnerstagabend (26.07.2012) mit Olympia zu tun haben könnte. Christian Reif zählt übrigens zu den sehr aktiven Sportlern - was die sozialen Netzwerke anbelangt. Facebook-Seite und Twitteraccount hält er auf dem Laufenden.

Sportler könnten sich besser vermarkten

Doch Reif bleibt ein Einzelfall. Der Blick auf die gesamte deutsche Mannschaft fördert nur wenige Social-Media-Enthusiasten zutage. Der Blogger Thomas Knüwer hat mit seiner Unternehmensberatung die Social-Media-Präsenz des deutschen Teams untersucht und dabei sehr viel Nachholbedarf festgestellt. Grundsätzlich ist das Privatsache der Sportler, allerdings weist Knüwer auch auf die Bedeutung von Blogs und Social Media bei der Selbstvermarktung von Sportlern hin. Und hier sieht er großen Nachholbedarf. Ganz anders sieht das in den USA aus: Der Schwimmer Michael Phelps hat mehr als 5,4 Millionen Fans auf Facebook.

Wenn eine Twittermeldung das Olympiaticket kostet

Nicht alle Sportler sind Kommunikationsexperten. Und so twittern sich einige Athleten auch um Kopf und Kragen, wie der Fall der Griechin Paraskevi Papachristou zeigt. 

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