Olympia 2012 Riemchen gegen Blasen
Sportjournalistin Anita Horn testet olympische Disziplinen - diesmal hat sie sich im Turnen versucht
Anita Horn trainiert olympischen Disziplinen im Selbstversuch. Einige Versuche enden dabei in der Schnitzelgrube. Und das ist immer noch besser, als unsanft auf dem Boden zu landen.
Laut Turnvater Jahn gehören auch Wandern, Volkstanz und Singen zu den Leibesübungen für den gesunden Menschen. Leider ist diese Definition 200 Jahre alt, was Anita Horn bei ihrem Selbstversuch ein wenig bedauert.
Sie probiert sich nämlich im olympischen Turnen. Statt tanzen und singen heißt es hüpfen, springen und schwingen - nämlich am Stufenreck, Pauschenpferd und beim Bodenturnen. Körpererfahrung inklusive Muskelkater und Druckblasen garantiert. Vor letzteren schützen auch die Turnriemchen, die man sich um die Hände wickelt - leider aber nicht immer.
Turnen im Selbstversuch: Über den Bock springt es sich am besten mit Sprungbrett. (Anita Horn)
Für Sprünge über den Bock braucht man ordentlich Anlauf. (Anita Horn)
Die Schnitzelgrube schützt vor Verletzungen, wenn mal was nicht so richtig klappt. (Anita Horn)