Olympia 2012 Schlenzen, schlendern, schnaufen
Anita Horn hat Feldhockey gespielt
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- Anita Horn (rechts) hat eine Feldhockeystunde bei Olmypiasiegerin Marion Rodewold genommen. (Anita Horn)
Seit 1928 ist Feldhockey eine Olympische Disziplin. Dabei kämpfen 11 Spieler pro Team um Gold, Silber und Bronze - 16 Spieler bilden die Mannschaft. Fünf Spieler sitzen immer auf der Bank und können fliegend ausgewechselt werden.
Früher wurde Feldhockey mit sogenannten Hammerkeulen aus Holz und lederumwickelten Bällen gespielt. Heute spielt man Feldhockey auf Kunstrasen, das hat zur Folge, dass der Ball sehr schnell werden kann: 150 Stundenkilometer sind möglich. Im Gegensatz zum Eishockey hat ein Feldhockeyschläger eine flache und eine runde Seite. Spielen dürfen die Mannschaften nur mit der flachen Seite. Dafür gibt es verschiedene Techniken wie Schieben, Schrubben, Schlagen, Schlenzen und die argentinische Rückhand.
Fast so groß wie ein Fußballfeld
Die Spielzeit beträgt zwei Mal 35 Minuten, das Spielfeld ist 55 mal 99 Meter groß und damit nur 20 Meter kleiner als ein Fußballfeld. Während des Spiels laufen die Hockeyspieler bis zu zehn Kilometer hin und her - immer in gebückter Haltung, denn der Schläger darf nicht über Schulterhöhe gehalten werden.
Früh mit dem Training beginnen
Wer Profispieler werden will, sollte schon früh mit dem Training beginnen. Marion Rodewold von Rot-Weiß Köln, die 2004 mit der deutschen Damenmannschaft Olympisches Gold gewonnen hat, hat im Alter von sechs Jahren angefangen zu trainieren.
Anita Horn spielt Hockey - ein Kurzfilm