Online-Spiele "Kein plattes Bierdosen-Tetris"
Kaline Thyroff und Thomas Ruscher testen "Aufbruch Bayern"
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- 100.000 Euro soll das Browserspiel "Aufbruch Bayern" gekostet haben. (Screenshot Aufbruch Bayern)
Wir testen das Online-Spiel, mit dem die bayerische Staatsregierung junge Leute für bayerische Werte gewinnen will.
Die Aufmachung ist simpel, der Auftrag auch: Wer die Fahne vom Berggipfel holt, kann sich in die bayerische Heldenliste eintragen. Das ist der ganze Plot des Online-Spiels "Aufbruch Bayern", das die bayerische Staatsregierung ins Netz gestellt hat, um Gamer für ihr Land und für bayerische Werte zu begeistern.
Simpelspielchen ohne Spielspaß
"Wir wollten hier kein plattes Bierdosen-Tetris haben", sagen die Entwickler Takomat in einem Making-of-Video. Trotzdem kann der Spieler nicht sehr viel machen: Diamanten einsammeln, sich mit hakeliger Steuerung durch die Landschaft klicken, Bayern-Infos aufschnappen. Viel länger als zehn Minuten dauert es nicht, dann ist das Spiel vorbei. Dafür soll die bayerische Staatsregierung 100.000 Euro ausgegeben haben.
Ein Testspiel in der Redaktion
Die Netzgemeinde schüttet bereits kübelweise Spott und Hohn über dem bayerischen Browser-Spiel aus. Grund für uns, die Kollegen Kaline Thyroff (Moderatorin und Bayerin) und Thomas Ruscher (Redakteur und Gamer) zum Testspielen ins Studio zu schicken und sie ganz unbefangen an "Aufbruch Bayern" zu setzen - sie kommen zu einem eindeutigen Fazit.
Making-of Aufbruch Bayern (Bayern | Youtube)