Freitag, 24. Mai 2013

Netzreporter /

Onlinekiller Pädagogischer Meuchelmord  

Tobias Lenartz über ungewöhnliche Methoden, Kinder von ihrer Spielsucht zu befreien

Ein junger Mann spielt am Mittwoch (02.03.2011) auf dem Messegelände in Hannover ein Ego Shooter Spiel.
Ob ein Kind online- oder spielsüchtig ist, lässt sich gar nicht so leicht sagen. (dpa/picture alliance/Caroline Seidel )

Im Kampf gegen die angenommene Computerspielsucht ihrer Kinder greifen manche Eltern zu rabiaten Mitteln.

Ob und wann stundenlanges Surfen oder Computerspielen zur Sucht wird, sorgt in Medien, Familien wie Expertenkreisen regelmäßig für hitzige Diskussionen. Sehen einige Experten in der exzessiven Internetnutzung ein Symptom psychischer Erkrankungen, etwa von Depressionen, fordern andere die Anerkennung als eigenes Krankheitsbild. Demnach sei Onlinesucht vergleichbar mit andern Verhaltenssüchten wie Glücksspiel, Kaufsucht oder Sexsucht.

Divergente Zahlen für Suchtverhalten

Aber auch hinsichtlich des Ausmaßes der Onlinesucht im Allgemeinen und Computerspielsucht im Besonderen gehen die Befunde stark auseinander. Internationale Studien stufen zwischen 1,6 Prozent und 8,2 Prozent der Internetnutzer als abhängig ein. Laut einer aktuellen, von der Uni-Klinik Mainz durchgeführten Studie zeigen 0,9 Prozent der deutschen Jugendlichen zwischen 14 bis 17 Jahren Suchtverhalten.

Der Grat zwischen Problembewusstsein und Panikmache, Aufklärung und Aktionsimus fällt dabei traditonsgemäß schmal aus. Ein chinesischer Vater griff unlängst zu ebenso ungewöhnlichen wie rabiaten Mitteln, um seinen Sohn von seiner vermeintlichen Computerspielsucht zu kurieren.

Weitere Links und Informationen des Netzreporters bei Facebook,Twitter und Google+.

Zum Kommentieren bitte registrieren oder anmelden.

Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare

Wenn Sie Verstöße gegen unsere Kommentar-Regeln feststellen, informieren Sie bitte die Forenadministration per E-Mail.

Beitrag hören

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Audiobeitrag laden

Netzreporter

Kiosk

MedienSafari durch den Blätterwald

Markus Böhm bloggt sich als Kioskforscher durch Nischen und Untiefen des deutschen Blätterwalds.

Mehr …

Der Oberkörper eines Roboters, der dem weiblichen Körper nachempfunden ist

RoboterliebeToaster, Tiere und Gesetze

Menschen können keine Dino-Roboter verprügeln.

Mehr …

Ein Mann guckt durch eine Lupe in die Kamera, sein linkes Auge ist dadurch vergrößert

Science-FictionGoogles Trekkie-Träume

Wie Google die Internetsuche revolutionieren will.

Mehr …