Mittwoch, 19. Juni 2013

Natur /

Optogenetik Wieder eine Hoffnung für Parkinson-Kranke  

Michael Lange erklärt, was die Optogenetik zur Behandung von Krankheiten wie Parkinson, Epilepsie und Erblindung beitragen könnte

Optogenetik im Einsatz bei einer Labormaus.
Optogenetik im Einsatz bei einer Labormaus. (Stanford University)

Eine Art Fernsteuerung im Hirn per Lichtblitz spricht gezielt Nervenzellen an.

Eine Maus sitzt ruhig in ihrem Käfig. Dann ein blauer Lichtblitz und die Maus läuft unentwegt im Kreis. Ein gelber Lichtblitz lässt sie augenblicklich wieder still stehen. Mit einer neuen Technik namens Optogenetik können Wissenschaftler ihre Versuchstiere regelrecht fernsteuern.

Hirnstimulation hat sich etabliert

Eine Verknüpfung von Gentechnik und Optik macht es möglich, einzelne Nervenzellen im Gehirn gezielt an- und auszuschalten. Kein anderes Verfahren hat die Neurowissenschaft in den letzten vergangenen Jahren derart vorangebracht. "Es hat sich in Teilen der Neurologie und auch in Teilen der Psychiatrie die tiefe Hirnstimulation als neue Methode etabliert", stellt der Neurowissenschaftler Henrik Walter fest.

Gegen Parkinson, Epilepsie und Erblindung

Nun wollen die Forscher mit Optogenetik Krankheiten behandeln wie Parkinson, Epilepsie oder Erblindung. Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt.

Den gesamten Bericht "Lichtblitze für das Gehirn" von Michael Lange können Sie im Online-Angebot der DLF-Sendung Forschung Aktuell nachlesen und - hören.

 



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