Orientierung Immer der Antenne nach
Markus Knaden erklärt, wie Ameisen dreidimensional riechen
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- Eine Wüstenameise versucht eine Brotkrume wegzuschleppen. (flickr.com | Bérenger ZYLA CC BY-NC-SA 2.0)
Die Wüstenameise Cataglyphis fortis erstellt mit Hilfe ihrer beiden Antennen eine dreidimensionale Duftkarte. Per Stereoriechen findet sie das eigene Nest wieder.
Wer in einer kargen Salzwüste den zwei Zentimeter großen Eingang seines Nestes finden muss, sollte sich nicht nur auf einen Orientierungssinn verlassen. Die Wüstenameise Cataglyphis fortis nutzt deshalb neben visuellen Signalen auch ihren sehr gut ausgebildeten Geruchssinn, um wieder nach Hause zu finden.
3D-Riechen
Forscher vom Max Planck Institut für chemische Ökologie in Jena haben herausgefunden, dass die Ameisen beide Antennen einsetzen, um durch Stereoriechen eine dreidimensionale Duftlandschaft zu erstellen, die sie mit ihrem Nest in Verbindung setzen.