Ozeanographie Forschung aus luftiger Höhe
"Flugzeuge und Satelliten als Hilfsmittel ozeanographischer Forschung" von Philipp Hartl.
Hunderte Kilometer lang und breit ist mittlerweile der Ölteppich im Golf von Mexiko vor der US-Küste von Louisiana und drei weiteren Bundesstaaten. Mit modernen Satelliten und von Flugzeugen aus lässt sich die Umweltkatastrophe optisch nachvollziehen und technisch messen.
Seit mehr als 30 Jahren wichtiges Thema
Der deutsche Physiker Philipp Hartl befasste sich bereits 1976 mit dem Thema. Er war damals Professor am Institut für Luft- und Raumfahrt der Technischen Universität Berlin. In den frühen 80er-Jahren wechselte er an die Universität Stuttgart, Institut für Flugnavigation. Dort wurde er 1986 Prorektor für die Lehre und vertrat 1987 den im Amt verstorbenen Rektor.
Bevor Hartl am Institut für Flugnavigation forschte und lehrte, hatte er in leitender Stellung in der Industrie gearbeitet. Hartl machte sich einen Namen durch seine Forschungsarbeiten rund um die Satellitenortung. Er ist auch Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. Mitte der 90er-Jahre trat er in den Ruhestand.
In der heutigen Ausgabe des Hörsaals hören wir seine Vorlesung "Flugzeuge und Satelliten als Hilfsmittel ozeanographischer Forschung".