Mittwoch, 19. Juni 2013

Hörsaal /

Pädagogik Spielend sozialisiert  

Zwei Kinder spielen auf einem Steg an einem See
Spielen ist ein wichtiges Mittel zur Sozialisation (cc_flickr/Chris Willis)

Mit der Vorlesung "Spiel als Medium der Sozialisation" von Lothar Krappmann.

In regelmäßigen Abständen veranstalten die Vereinten Nationen Weltkonferenzen zu Themen im Bildungsbereich. Diesmal geht es vom 27.09. - 29.09.2010 in Moskau um frühkindliche Bildung. Die dreitägige Konferenz mit dem Titel "Building the Wealth of Nations" soll die frühkindliche Bildung weltweit stärken. Denn Bildung, Betreuung und Erziehung in den ersten Lebensjahren gelten als Schlüsselfaktoren für den weiteren Lernerfolg.

Lothar Krappmann  war 1982 - in dem Jahr, in dem der folgende Vortrag aufgezeichnet wurde - wissenschaftlicher Mitarbeiter. Er wirkte damals am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin auf dem Arbeitsgebiet "Sozialisationsforschung". Seine Dissertation erschien unter dem Titel "Soziologische Dimensionen der Identität". Sie gilt als eines der Standardwerke innerhalb der Soziologie.

Krappmann leitete bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2002 verschiedene Forschungsgruppen am Max-Planck-Institut, die sich unter anderem mit der sozialen Ungleichheit unter Kindern in Schulklassen befassten. 1982 wurde Krappmann zum Honorarprofessor für Soziologie und Erziehung an der FU Berlin ernannt. Auch war er Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Erarbeitung des 10. Kinder- und Jugendberichtes der Bundesregierung. Seit Februar 2003 sitzt Krappmann zudem als Sachverständiger im Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes.

Mehr zum Thema bei DRadio Wissen:

Teil I: Zum Wohle des Kindes (Hörsaal vom 27.09.2010)

Teil II: Frühkindliche Erziehung (Hörsaal vom 28.09.2010)

Weitere Informationen:

Pressemitteilung zur UNESCO-Weltkonferenz zur frühkindlichen Erziehung (www.unesco.de, abgerufen am 27.09.2010)

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