Paralympics "London ist mein Ideal"
Sara Charlotte König hat mit einem behinderten Spitzensportler aus Mexiko gesprochen, der an den Paralympics in London teilnimmt
Der behinderte Spitzensportler Pedro Rangel nimmt seit Jahren an Schwimmwettbewerben teil. Durch internationale Wettkämpfe bekommt er die Gelegenheit, andere Länder und Leute kennenzulernen.
Am 29. August beginnen in London die XIV. Paralympischen Sommerspiele. Fast zwei Wochen lang werden sich rund 4200 behinderte Sportler aus 165 Nationen in der britischen Hauptstadt messen. An diesen Paralympics nehmen so viele Sportler wie noch nie teil. Einer von ihnen ist der mexikanische Schwimmer Pedro Rangel. In London erwartet ihn die große Chance nach Peking eine weitere Goldmedaille über 100-Meter-Brustschwimmen zu holen.
Mit 30 kennt er schon die halbe Welt
Als Pedro Rangel mit acht Jahren beim Spielen seine beiden Beine unter einem Zug verlor, konnte er wohl kaum damit rechnen, mit 30 schon die halbe Welt zu kennen. Der Schwimmsport bedeutet für Pedro Rangel nicht nur ein bloßes Einkommen, sondern eine bestimmte Lebensform.
Darüber hinaus bieten ihm internationale Wettkämpfe die Gelegenheit, andere Länder und Menschen kennenzulernen. So wie seine Lieblingsweltstadt London. Für ihn ist die britische Hauptstadt ein Vorbild dafür, wie er seine Heimat Mexiko gerne hätte. Denn dort haben es Behinderte nicht leicht, sich durch den Alltag zu kämpfen.