Permafrost Klimawandel verstärkt sich selbst
Dagmar Röhrlich über schmelzende Zeitbomben
Wenn Dauerfrostböden in der Arktis schmelzen, wird noch mehr Treibhausgas frei.
Im Lauf der letzten Jahrtausende hat sich in den Permafrostböden der Arktis ein ungeheurer Kohlenstoffspeicher aufgebaut. Aber der Klimawandel trifft auch sie: Sollten die bislang dauerhaft gefrorene Boden tauen, könnte der gespeicherte Kohlenstoff in Form von Treibhausgasen freigesetzt werden, das bedeutet zusätzlichen Treibstoff für die Klimaerwärmung.
Erste Ergebnisse: Wie schnell schmelzen die Dauerfrostböden?
Aber noch ist vollkommen unklar, wie und über welche Zeiträume hinweg das passieren wird. Die Forschungen dazu sind angelaufen, und nun wurden erste Ergebnisse auf der Reklim-Tagung in Potsdam vorgestellt, auf der es um die regionalen Folgen des Klimawandels geht.
Den gesamten Bericht "Die gefrorene Gefahr" von Dagmar Röhrlich können Sie im Online-Angebot der DLF-Sendung Forschung Aktuell nachlesen und -hören.