Pfand Flaschen abholen statt Flaschen sammeln
Ronny Arnold war mit dem Berliner Pfandsammler Ralf und pfandgeben.de unterwegs
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- Flaschensammeln im Müll ist anstrengend, Pfandgeben.de können Flaschensammler Abholaufträge bekommen. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)
Eine Internetseite macht Flaschensammlern und Flaschenhortern das Leben leichter - ein Anruf genügt.
Sie wühlen in Papierkörben, schieben voll gepackte Einkaufswagen vor sich her oder sind mit klappernden Plastiktüten unterwegs. Für ein paar Euro sind sie oft viele Stunden unterwegs. Um diese harte Arbeit ein wenig zu entspannen, hat sich der Berliner Student Jonas Kakoschke Pfandgeben.de ausgedacht.
Schnell verdienter Zehner
Wer Pfand sammeln will, registriert sich und kann fortan angerufen werden, um als Pfandflaschen-Abholer zu arbeiten. "Dadurch hab ich so bis zehn Tage im Monat, wo ich eben nicht im Dreck rumkramen muss, sondern ganz sauber bei Leuten, die mich anrufen, die Flaschen abholen kann", stellt Flaschensammler Ralf fest. "Also unter fünf Euro ist eigentlich nie was. Die Regel ist zehn Euro, 15 Euro."
Bundesweit 1200 Sammler
Pfandgeben.de funktioniert inzwischen bundesweit, und etwa 1200 Sammler haben sich registriert. Für sie gibt es keine Gebühren und keine versteckten Kosten: das Pfandgeld wandert zu 100 Prozent in ihre Taschen.