Philosophie Die Intention von Menschenwürde
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- Foltern ist immer verboten. Auch wenn es der Freiheit dienen soll. (Shrieking Tree/ Flickr/ CC 2.0 by-nc-sa)
Ein Streitgespräch zwischen Marcus Düwell und Ralf Stoecker.
Wozu dient die Menschenwürde? Soll sie die Handlungsfähigkeit des Individuums erhalten oder soll sie es vor Demütigung schützen? Dieser Frage gehen die beiden Debattanten nach. Sie diskutierten diese Fragestellung anläßlich der Konferenz „Menschenwürde in der Medizin – Quo vadis?" am 19. Mai 2011 am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld.
Marcus Düwell ist Professor am Ethik Institut der Universität Utrecht, sein Kollege Ralf Stoecker Professor für Philosophie an der Universität Potsdam. Beide arbeiten und publizieren zum Bereich Angewandte Ethik. Von Marcus Düwell erschien 2008 der Band „Bioethik. Methoden – Theorien – Bereiche" und Ralf Stoecker veröffentlichte 2009 das Buch „Der Hirntod. Ein medizinethisches Problem und seine moralphilosophische Transformation".
Ihre Auseinandersetzung zur Frage „Menschenwürde als Schutz der Bedingungen von Handlungsfähigkeit oder als Schutz vor Demütigung?" war im Tagungsprogramm zwar als „Streitgespräch" angekündigt, de facto handelt es sich aber um eine Abfolge von Kurzvorträgen.
Am Donnerstag (28.07.2011) präsentieren wir im Hörsaal den ersten Vortrag des Treffens der Medizin-Nobelpreisträger in Lindau am Bodensee. Zu den Besuchern zählte in diesem Jahr auch der Unternehmer und Milliardär Bill Gates. Wieso er anwesend war und was ihn mit den Forschungen der Mikrobiologin und Nobelrepisträgerin Elizabeth Blackburn verbindet, erfahren Sie ab 20:05 Uhr.