Mittwoch, 19. Juni 2013

Hörsaal /

Physik Discovery of the electron  

Ein Vortrag des britischen Physikers Sir George Thomson

Ein Kunstwerk, dass Elektronen in Rutherfords Atommodell nachempfunden ist.
Die Geschichte der Entdeckung der Elektronen ist die Geschichte von George Thomsons Familie. (Josephiah | flickr.com | CC BY-NC-SA 2.0)

Ohne sie könnten Moleküle nicht zusammenhalten und Metalle wären nicht leitfähig: Elektronen, die negativ geladenen Elementarteilchen in der Hülle von Atomen, machen chemische Reaktionen erst möglich.

Der britische Physiker Sir George Thomson erzählt die Geschichte der Entdeckung der Elektronen. Für Thomson ist diese Geschichte zu großen Teilen die Geschichte seiner eigenen Familie: Sein Vater, der Physiker und Nobelpreisträger Joseph John Thomson, war es, der im Jahr 1897 als erster das Elektron entdeckte.

George Paget ThomsonGeorge Paget Thomson (Wikimedia Commons | Nobel foundation)Sein Sohn George trat in seine Fußstapfen. Er studierte bei seinem Vater und erforschte jahrelang das Verhalten von Elektronen. Als erster fand er schließlich heraus, dass sich Elektronen nicht nur wie Teilchen, sondern auch wie Wellen verhalten. Dafür erhielt er 1937 den Nobelpreis für Physik, 1943 wurde er zum Ritter geschlagen.

(Logo: Meeting of Nobel Laureates Lindau)



Mehr zum Thema

Biographie von Thomson auf der Nobelseite:

Transkript eines langen Interviews mit Thomson aus dem Jahr 1963:

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