Freitag, 24. Mai 2013

Hörsaal /

Physik "Erinnerungen an Einstein"  

Vortrag des deutschen Physikers und Nobelpreisträgers Max Born

Max Born gilt als Wegbereiter der modernen theoretischen Physik.
Max Born gilt als Wegbereiter der modernen theoretischen Physik. (picture-alliance / dpa | Ingeborg Müller)

In einer Mischung aus persönlichen Erinnerungen und wissenschaftsgeschichtlichen Details erzählt Max Born von seiner lebenslangen Freundschaft mit Albert Einstein. Er tut das voller Wärme und Respekt.

Gehalten hat Max Born seinen Vortrag 1965. Damals war er selbst 82 Jahre alt, und Albert Einstein war bereits seit 10 Jahren tot. Born und Einstein hatte eine lebenslange Freundschaft verbunden. Sie schrieben sich zahlreiche Briefe. Darin geht es um Persönliches, um Politik und Philosophie, aber stets auch um die Physik.

Kein Zufall

Born war maßgeblich an der Entwicklung der Quantenmechanik beteiligt. Doch so sehr Einstein Borns Arbeit auch bewunderte, er konnte sich doch nie mit dem Gedanken anfreunden, dass diese Theorie ein Element des Zufalls enthalten sollte.

1926 schreibt Einstein an Max Born: „Die Theorie liefert viel, aber dem Geheimnis des Alten bringt sie uns doch nicht näher. Jedenfalls bin ich überzeugt davon, dass der nicht würfelt."

Freundschaft nachzulesen

Mittlerweile ist der Briefwechsel von Max Born und Albert Einstein veröffentlicht. Eine befriedigende Synthese von Quantenmechanik und Einsteins Relativitätstheorie gibt es bis heute nicht.

(Logo: Meeting of Nobel Laureates Lindau)

Mit Max Borns Erinnerungen an Albert Einstein beschließen wir unsere Reihe historischer Vorträge von Nobelpreisträgern.

 

Dieser Hörsaal wurde ursprünglich am 12.07.2012 gesendet.



Mehr bei DRadio Wissen:

Gustav Hertz: "Stabile Isotope"
Vortrag des deutschen Physikers und Nobelpreisträgers Gustav Hertz aus dem Jahr 1954
(Hörsaal)

Chemie: Isotope
Vortrag von Frederick Soddy auf dem 2. Nobelpreisträgertreffen in Lindau am Bodensee 1952
(Hörsaal)

Weitere Informationen:

Zeitgeschichte in Briefen: Max Borns Briefwechsel mit Albert Einstein
(literaturkritik.de vom 06.06.2005)

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