Plastikmüll Kreislauf des Todes
Ein Gespräch mit der Systemwissenschaftlerin Dr. Christiane Zarfl
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- Die Verschmutzung der Meere wird zu einem immer größeren Problem. (epSos.de | flickr | cc by 2.0)
Das Problem ist kaum sichtbar: Unter der Wasseroberfläche der Ozeane treiben Millionen Tonnen Plastikmüll. Langsam, aber sicher geht daran die Fauna und Flora der Meere zu Grunde.
Bekannt ist das Problem seit Jahren. Sogar einen Spitznamen hat es bereits: Der Great Pacific Garbage Patch. Dieser Wirbel aus Plastikmüll ist nicht der einzige. Die Ozeane dieser Welt beherbergen mehrere Müll-Kreisläufe, die Millionen von Tonnen Kunststoff mit sich führen.
Tragödie in dunklen Fluten
Früher hat die Wissenschaft diesem Müll keine große Bedeutung beigemessen, schließlich zersetzt sich Plastik über die Jahrzehnte im Meer. Mittlerweile steht aber fest, dass Meeresbewohner Kunststoffteile als Plankton wahrnehmen und fressen. Entweder verhungern die Tiere oder sie werden durch giftige Schadstoffe, die das Plastik bindet, getötet. In den Ozeanen scheint sich in den tiefen, dunklen Fluten eine Tragödie abzuspielen.