Freitag, 24. Mai 2013

Meine Zukunft /

Plug & Study WG-Zimmer fern der Heimat  

Markus Dohmann stellt die Wohnraumbörse für ausländische Studierende und Praktikanten vor

Eine Spüle in einer WG voll mit Geschirr und Lebensmitteln.
Sehnsuchtsort für viele ausländische Studenten - die WG-Küche. (Kunstee | flickr.com | CC BY 2.0)

Eine bezahlbare Studentenwohnung zu finden, ist für Interessenten aus dem Ausland besonders schwierig. Darauf beruht das Konzept der Wohnraumbörse Plug & Study.

Kurz vor Semesterbeginn herrscht in deutschen Universitätsstädten der große Run auf bezahlbare Studentenwohnungen. In Köln, München oder Hamburg eine Wohnung oder ein WG-Zimmer zu finden, ist für deutsche Studenten schon eine Herausforderung. Besonders schwierig ist es aber für ausländische Studierende, die aus dem Ausland eine Wohnung in Deutschland suchen und dabei sprachliche und kulturelle Hürden nehmen müssen.

Expansion nach China geplant

Eva Velasco und Max Scharpenack haben das Problem erkannt - und eine Geschäftsidee daraus entwickelt: "Plug & Study", die Wohnungsbörse für ausländische Studenten. Die Mission: Wohnraum für internationale Studenten. Dafür mieten sie langfristig Wohnungen in der Stadt an - und vermieten diese dann weiter. Diese werden Studenten oder Praktikanten aus dem Ausland auf Wunsch möbliert zur Verfügung gestellt. Vermieter schätzen die langen Mietverträge und die ausländischen Studierenden haben eine Anlaufstelle. Außerdem steht "Plug & Study" seinen Kunden während ihres gesamten Aufenthaltes helfend zur Seite.

100 Euro für den Abschluss eines Mietvertrags

Beim Abschluss eines Mietvertrags wird eine Bearbeitungsgebühr von 100 Euro fällig. Zudem berechnen die beiden Jungunternehmer auf die herkömmliche Miete einen Aufschlag von bis zu 35 Prozent. Nachdem das Geschäftsmodell auf dem Kölner Markt erfolgreich Fuß gefasst hat, planen Eva Velasco und Max Scharpenack eine Ausweitung auf weitere Universitätsstädte in Deutschland und eine Expansion nach Spanien und China. In Köln bietet "Plug & Study" mittlerweile fast 40 Zimmer an.



Mehr bei DRadio Wissen

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(Tagesthema vom 24.05.2012)

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