Politikberatung I Das heikle Geschäft der Politikberatung
Der Politikwissenschaftler Dirk Messner spricht über die Fallstricke wissenschaftlicher Politikberatung
-
- psst... vertrauliche Information. (Antonio LHYRA | flickr.com | CC BY 2.0)
Politiker und Wissenschaftler überfrachten Ethikräte und Expertenkommissionen mit überzogenen Erwartungen.
Man könnte denken, es sei ganz einfach: Politiker bitten Wissenschaftler um Rat. Die Experten forschen und teilen ihre Ergebnisse mit. Die Politiker setzen sie um. Doch ganz so simpel ist es leider nie. Denn beide Seiten, Politiker und Wissenschaftler, haben meist völlig falsche und überzogene Vorstellungen davon, was die andere Seite leisten kann.
Aber Politiker und Wissenschaftler müssen zusammen arbeiten: Klimawandel, Bevölkerungsexplosion, Katastrophen, wie zum Beispiel der Atomunfall von Fukushima - um sie zu lösen, braucht es beides: gesellschaftliche Entscheidungen und Fachwissen.
Was kann Politikberatung leisten?
Was kann wissenschaftliche Politikberatung tatsächlich leisten? Das hat die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften gefragt. Gemeinsam mit der Leibniz-Gemeinschaft veranstaltet sie dazu die Vorlesungsreihe "Wissenschaftliche Politikberatung" (Teil I und Teil II).
Dirk Messner erzählt in seinem Vortrag "Wissenschaftliche Politikberatung für globale Nachhaltige Entwicklung", den er am 15. Mai 2012 gehalten hat, von den Fallstricken und Chancen im Dialog zwischen Wissenschaft und Politik. Dabei greift der Politikwissenschaftler auf seine langjährige Erfahrung aus der Praxis zurück: Messner ist Direktor des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik in Bonn und lehrt Politikwissenschaft an der Universität Duisburg.
Die Folien zum Vortrag finden Sie auf den Seiten des Deutschen Institut für Entwicklungspolitik