Freitag, 24. Mai 2013

Kultur /

Protestkultur Neue Protestformen aus Spanien  

Julia Macher berichtet aus Barcelona über Kunst und Krise.

Das Bild zeigt ein Werk der Protestkünstler von "Enmedio" aus Barcelona: Man sieht das Gesicht eines wütenden jungen Mannes, der eine Zigarette raucht.
Aus einer Werkstatt der Protestkünstler von "Enmedio". (jueves enmedio | flickr | CC BY-NC-SA 2.0)

Das Künstlerkollektiv Enmedio setzt auf kreativen Protest.

Sprechchöre, Trillerpfeifen und Schilder mit Slogans - so sieht Protest auf Demonstrationen üblicherweise aus. Aber es geht auch anders. Das zeigten unter anderem junge Spanier, die seit knapp einem Jahr gegen Finanzkrise und Perspektivlosigkeit zu demonstrieren. Die "Indignados", also "Empörten", haben dafür öffentliche Plätze besetzt.

Eine Party vor dem Arbeitsamt

Starken Einfluss auf die Protestbewegung hatte die Künstlergruppe Enmedio aus Barcelona. Sie arbeitet unter anderem mit Selbstironie und Flashmobs und veranstaltete Spontan-Partys auf dem Arbeitsamt, oder auch eine Kissenschlacht bei einem Möbelhaus als Protest gegen teure Wohnungen. Auf diese Weise sichert sich Enmedio Medienpräsenz.

Das vollständige Manuskript zu diesem Beitrag können Sie auf den Seiten der Deutschlandfunk-Sendung Corso nachlesen.



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