QR-Codes Im Labyrinth der Pixel-Codierung
Philip Banse blickt hinter die Pixelfassade der allgegenwärtigen QR-Codes
-
- Ein QR-Code will gescannt werden. (optiscanapp | Flickr | cc-by-nc-sa-2.0)
Seit fast fünf Jahren sind QR-Codes in Deutschland gebräuchlich. Doch der Scan birgt Gefahren.
Im Jahr 2007 veröffentlichte das Popmagazin Spex den erste QR-Code in Deutschland. Seitdem haben sich die aus der japanischen Automobilindustrie stammenden schwarz-weißen Pixelquadrate als Fahrplanauskunft, mobile Visitenkarte oder Werbemedium etabliert. Gerade wegen der großflächigen Verbreitung von Quick-Response-Codes sollte aber jeder Smartphone-Besitzer Vorsicht walten lassen.
Unkontrollierbare Attacken
Gefahren bestehen vor allem darin, dass die meisten Apps zum Scannen der QR-Codes keine Vorschau der Internetseite liefern, auf die der User geleitet wird. Das Endergebnis können Phishing-Seiten oder nachgebaute Webseiten von Banken oder Onlineshops sein. Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass neue QR-Codes einfach, kostenlos und ohne Probleme selbst hergestellt werden können. Mit guten - aber auch mit schlechten Absichten.