Donnerstag, 20. Juni 2013

Netzreporter /

Quantified Self Die Vermessung des Selbst  

Von Simon Hurtz, Kooperative Berlin

Auf die Grafik eines menschlichen Körpers ist ein Binärcode projeziert.
Datentechnisch gesehen sind wir schon lange durchschaut. (dno 1967b | flickr | cc by 2.0 / Composing: DRadio Wissen)

Wozu brauchen wir noch Psychologie und Philosophie, wenn die Datenberge, die wir täglich produzieren, doch alles über uns verraten, was wir wissen wollen?

Dem Klischee entsprechend fallen Genies ja durch exzentrische Eskapaden auf: Bunte Haare, Drogenexzesse oder steile Talkshowthesen.

Der britische Physiker und Netzpionier Stephen Wolfram zeigt keines dieser Symptome, gehört aber definitiv zur Art der herausragenden Geister unserer Zeit. Nicht nur, dass er die Suchmaschine Wolframalpha ganz nebenbei erfunden hat, sondern auch der Umstand, dass er zu den Visionären der Quantified-Self-Bewegung gehört, hebt ihn von der Masse der normalsterblichen Netzbewohner ab. 

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