Raumfahrt "Die sieben Minuten der Hölle"
Planetenforscher Ulrich Köhler erklärt, wie die Landung des Marsroboters funktioniert
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- Das Landemanöver von Curiosity dauert sieben Minuten - sieben Minuten in denen die Nasa-Mitarbeiter zum Nichtstun verdammt sind. (picture alliance | dpa | Brian Van Der Brug)
Das Nasa-Team atmet auf: Der Marsroboter Curiosity ist erfolgreich gelandet. Die Wissenschaftler der Nasa sprechen von einer der bislang risikoreichsten Landungen - von den "sieben Minuten des Schreckens".
Ein halbes Jahr war die Rakete mit dem Marsroboter "Curiosity" unterwegs. Am Morgen des 6. August landete er schließlich auf dem Mars - und von den Wissenschaftlern der Nasa fiel eine tonnenschwere Last. Es war eine der risikoreichsten Landungen überhaupt.
Abwarten und hoffen
Curiosity landet. (picture alliance / dpa)Sieben Minuten hat sie gedauert. In dieser Zeit tritt Curiosity in die Marsatmosphäre ein, fällt durch sie hindurch und landet schließlich auf der Marsoberfläche. Und dann halten die Wissenschaftler vor Spannung die Luft an - alle warten nur auf eins: ein "Piep" des Roboters, mit dem er signalisieren soll, ob er heil gelandet ist. Alles funktioniert automatisch, ein menschliches Eingreifen ist unmöglich.
Informationen mit 14 Minuten Verspätung
Bilder gab es zumindest in den ersten Minuten noch keine. Denn erst musste Curiosity einen Mast ausfahren, an dem zwei Kameraaugen befestigt sind - die technisch besten, die je für eine solche Mission entwickelt wurden. Die Bilder, die diese Kamera einfängt, werden mitsamt den Messdaten an drei Sonden gesendet, und - ähnlich wie beim GPS - von dort auf die Erde gefunkt.
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