Mittwoch, 22. Mai 2013

Netzreporter /

Raumfahrt Simulierte Galaxien  

Tobias Lenartz, Kooperative Berlin

Ein Marspanorama aus dem Jahre 1997
Ein Marspanorama aus dem Jahre 1997 (AP)

In Zeiten der Marslandung erlaubt der Raumflugsimulator eines deutschen Computerwissenschaftlers flugphysikalisch realistische Reisen an die Grenzen des Sonnensystems – und macht damit selbst der momentan erfolgreichen Nasa Konkurrenz.

Mit maximaler medialer Resonanz ist Marsrover Curiosity auf dem roten Planeten aufgesetzt. Auch die PR-Abteilung der Nasa funkte auf sämtlichen Social-Media-Kanälen und ließ etwa die Voyager-Sonde Glückwünsche vom Rand des Sonnensystems twittern.

Für Astronautenanwärter im Grundschulalter gab es ein kostenloses Minispiel für Microsofts Kinect. Ältere Sternenfreunde konnten sich im 2011 gestarteten Online-Modell des Sonnensystems Eyes on the Solar System die geplante Landung vorspielen lassen.

Private Projekte nehmen es mit der Nasa auf

Beim realen Weltraumflug hat die US-amerikanische Weltraumbehörde trotz geschrumpfter Budgets noch die Nase vorn. Bei ihren virtuellen Ausflügen ins All hat sie eindrucksvolle Konkurrenz von inoffizieller Seite. Eines der ambitioniertesten Projekte ist der Orbiter Space Flight Simulator. Das Hobbyprojekt des deutschen Computerwissenschaftlers Martin Schweiger vom University College London wird mit Unterstützung einer engagierten Community seit zwölf Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und gilt mit seiner realistischen Flugphysik als Benchmark des simulierten Raumflugs.

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Mehr bei DRadio Wissen:

Curiosity: Neugierig auf dem Mars
Riskante Operationen und utopische Visionen: Curiosity landet auf dem Mars.
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(Natur vom 25.05.2012)

Phobos-Grunt abgestürzt
Die defekte russische Marssonde Phobos-Grunt ist laut Agenturangaben im südlichen Pazifik abgestürzt.
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Er ist so groß wie ein Geländewagen und wird demnächst von der Nasa ins All geschickt: Mars-Rover Curiosity.
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