Recht und Willkür III Menschenrechte als realistische Utopie
Anne Peters spricht über die völkerrechtliche Absicherung der Menschenrechte.
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- Eleanor Roosevelt mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahr 1949. (Wikimedia Commons | gemeinfrei)
Das Konzept der Menschenrechte wird immer mehr ausgeweitet, etwa durch soziale und wirtschaftliche Rechte oder durch neue Formen der Durchsetzung. Es sollte aber mit Maß eingesetzt werden, damit es nicht überstrapaziert wird.
Als am 10. Dezember 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet wurde, markierte das eine neue Stufe im alten Kampf um Menschenrechte: Der Schutz des Einzelnen war nun ganz offiziell auch Sache der internationalen Gemeinschaft.
Artikel 1 der Menschenrechte am österreichischen Parlament. (szilveszter_farkas | Flickr | cc-by-sa-2.0)
Herausforderungen für die Menschenrechte
Seither hat sich das Konzept der Menschenrechte weiter entwickelt und es steht neuen Herausforderungen gegenüber. Die Völker- und Staatsrechtlerin Anne Peters mahnt, das Konzept nur mit Maß auszuweiten, weil es sonst entwertet werden könne.
Wie kann man die Menschenrechte sichern?
"Völkerrechtliche Sicherung der Menschenrechte" heißt der Vortrag, den Peters beim Akademientag 2012 der Union der Akademien der Wissenschaften gehalten hat und der der unter dem Titel "Recht und Willkür" am 8. Juni 2012 in Hannover stattgefunden hat.
Rede Eleanor Roosevelts bei den Vereinten Nationen zur Erklärung der Menschenrechte
Quelle: Youtube | UNA-USA