Freitag, 24. Mai 2013

Spielraum /

Reisealternative Geben Sie sich als Bienenlehrer aus  

Tex Rubinowitz spricht über sein Buch "Rumgurken" und seine Reise-Philosophie.

Ein Mann in Imkerkluft freut sich über eine Holzblume.
Tex Rubinowitz empfiehlt für die interessante Reise: Nehmen Sie es nicht so genau mit der Wahrheit, geben Sie sich als Imker aus. (maartenzam | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)

Strand und Postkarte kann ja jeder: Darum liefert Tex Rubinowitz Anregungen zum Andersreisen.

Mit Japanern kommt man über die Visitenkarte gut ins Gespräch. Besonders dann, wenn beim Beruf "Imker" oder "Bienenlehrer" steht. Das ist eine Erfahrung von Tex Rubinowitz, Witzezeichner, Maler, Musiker und Reisebuchautor.

Gegen die Reiseindustrie

Nimmt man das Wort "Reiseindustrie" ernst, versteht man die Versuche von Tex Rubinowitz, nicht einfach vorgefertigte Produkte konsumieren zu wollen, sondern selbst etwas zu schaffen und auch den Orten und Menschen, die er besucht, etwas davon zurückzugeben.

Der Inbegriff des Glücks

In seinem Buch "Rumgurken - Reisen ohne Plan aber mit Ziel" regt er an, sich sein Reiseziel selbst zu erschließen, vielleicht mit dem Versuch ein Konto auf einer einsamen Insel zu eröffnen oder in der Zeitung die eigene Todesanzeige zu schalten. Rubinowitz erklärt: "Mein Inbegriff des Glücks ist nicht der Strand, sondern wenn eine dieser Ideen funktioniert."

Tex Rubinowitz im Interview (thomasauerat | Youtube)

 

Das Gespräch ist eine Wiederholung vom 11.07.2012.



Mehr bei DRadio Wissen:

Nur die Idee des Reisens lebt
Freiheit per Bahn-Ticket: Vor vierzig Jahren war Interrail neu.
(Kultur vom 10.04.2012)

 Couchsurfing: Von Bett zu Bett
Zu Gast ist Extrem-Couchsurferin Christine Neder
(Redaktionskonferenz vom 30.03.2011)

Tourismus: Zimmer per Mausklick
Wie sich Reisen im Internetzeitalter verändert hat.
(Zeit Online Talk vom 29.08.2010)

Verrückte Experimente: Anders reisen
Jeder, der schon mal in den Urlaub getrampt ist, hat es erlebt: stundenlanges Warten bis sich endlich ein Auto- oder LKW-Fahrer erbarmt und einen wenigstens ein Stückchen näher dem Urlaubsziel entgegen bringt.
(Spielraum vom 28.07.2010)

 

Weitere Informationen:

"Ich finde Sex unappetitlich, Worte meistens auch"
Wenn es irgendwo zwischen gediegenen Zeitungslayouts plötzlich Kugelschreiber-krakelig wird, dann steckt Tex Rubinowitz dahinter.
(relevant.at vom 17.02.2011)

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