Religion Eine Krux mit dem Kreuz
Ein schwedischer Wissenschaftler stellt die Kreuzigung Jesu zur Debatte.
Die Kreuzigung war eine gängige römische Hinrichtungsmethode. Der zu Tode Bestrafte sollte dabei möglichst lange leiden und qualvoll sterben. So soll auch Jesus ans Kreuz genagelt worden sein, nachdem der römische Statthalter Pontius Pilatus ihn wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilt hatte.
Der schwedische Wissenschaftler Gunnar Samuelsson von der Universität Göteborg, zweifelt die Kreuzigung Jesu jetzt an. In seiner Doktorarbeit hat er Quellen rund um Jesus Tod analysiert und festgestellt: Diese sind ungenau und wenig detailreich. Weshalb man deshalb nicht gleich die Kreuzigung Jesu anzweifeln darf, erklärt er im Interview.